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       Pop-Art-Künstler        James Rizzi ist tot

Der Maler James Rizzi ist im Alter von 61 Jahren in New York gestorben. Rizzi gilt als Erfinder der modernen 3D-Grafik und wurde vor allem durch seine bunten, kindlich-naiv wirkenden Bilder auch in Deutschland bekannt.      www.artserviceowl.de

RIZZI-Haus in Braunschweig

Das Haus am Rande des Braunschweiger Schlossparks ist der weltweit einzige Bau nach Entwürfen des New Yorker Pop-Art Künstlers

Bad Oeynhausen/Originalunterschrift James Rizzi

James RIZZI im März 2010 in Bad Qeynhausen (NRW)

James Rizzi wurde als Sohn einer Mutter irischer Herkunft und eines Vaters aus italienischer Familie geboren und wuchs als eines von drei Kindern im New Yorker Stadtteil Brooklyn in der East 8th Street auf. Rizzi machten seinen Schulabschluss an der Holy Innocents Grammar School, Brooklyn, und besuchte dann die Erasmus High School, ebenfalls in Brooklyn. Ab 1969 studierte er Kunst an der University of Florida in Gainesville. Bereits während seines Studiums beschäftigte er sich mit der Kombination von Malerei und Skulptur und entwickelte schließlich die von ihm häufig verwendete Technik der 3D-Grafik. Nach Abschluss seines Studiums 1974 hatte er erstmals Gelegenheit, seine Arbeiten im New Yorker Brooklyn Museum der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Mit wachsender Popularität begannen sich Galerien und Museen für seine Werke zu interessieren, aber auch neben der Malerei fand Rizzi ein breites Betätigungsfeld, indem er unter anderem Platten/CD-Cover, Animations-Musik-Videos und verschiedenste Gebrauchsgegenstände, von Telefonwertkarten bis zu Rosenthal-Porzellan, gestaltete. Zahlreiche Einzelausstellungen und Auszeichnungen waren die Folge, heute ist James Rizzi einer der populärsten zeitgenössischen Künstler der Pop Art

 

 

Rizzi hat sich bereits mehrmals in Kooperation mit deutschen Organisationen für wohltätige Zwecke engagiert. So ging beispielsweise in einer Zusammenarbeit mit dem „Lions Club Krefeld Rheintor“ der Erlös einer kompletten limitierten und signierten Edition der Lithografie „Gone With The Wind“ an die Opfer der Hurrikankatastrophe in New Orleans. Für Peter Maffays unter der Schirmherrschaft der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel stehendes Projekt „Begegnungen“ zugunsten hilfsbedürftiger Kinder übernahm Rizzi die Patenschaft für ein Schulprojekt des Lakota-Indianerstammes im US-Bundesstaat South Dakota. 

                                                                              Quelle: wekipedia/Fotos nOkem

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